BlueProceedings ISMS · Grundschutz++ Software · Pre-Alpha

ISMS-Software für BSI Grundschutz++.Mehr als eine Momentaufnahme.

BlueProceedings ISMS verbindet die Anforderungen des BSI Grundschutz++ mit Risiken, Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Nachweisen. Das Werkzeug nutzt den maschinenlesbaren OSCAL-Katalog und macht sichtbar, wenn sich Grundlagen verändern oder Berichte nicht mehr aktuell sind.

11.11.2026, 17 Uhr: Live-Vorstellung per Videokonferenz. Wenn genug Interesse besteht, zeigen wir das ISMS-Tool live. Anmelden per Nachricht an die LinkedIn-Seite von BlueProceedings oder per E-Mail, der Link folgt.

  • Läuft bei euch: Docker, ohne Hersteller-Cloud
  • Erste Version für Januar 2027 geplant
  • Alpha-Lizenz unentgeltlich

Auf kleineren Bildschirmen: Wischt seitlich, um weitere App-Bilder anzusehen. Tippt auf ein Bild, um es in voller Größe zu öffnen und zu vergrößern.

Kontext
Struktur
Anforderungen
Risiken
Verantwortung
Überwachung
Notfall
Berichte
Schneller Start
9Bereiche, ein Datenstand

Risiken

Bereich 4 von 9

Bewertung mit Herkunft und Historie. Auswirkungen werden über Abhängigkeiten sichtbar.

  • Risikoregister
  • Ausbreitungsprüfung
  • Risikohistorie
  • Akzeptanz mit Wiedervorlage
BSI-Standard 300-1 · Prozessschritt 1

Elf Teilschritte, jeder mit Umsetzung in der App.

Was der Standard für Erhebung und Planung verlangt (Kap. 2.1 bis 2.11), hat in BlueProceedings ISMS einen festen Ort. So sieht es aus · Was der Standard verlangt

  1. 2.1KontextEinflussfaktoren mit Gruppen, Quelle und Termin zur Überprüfung; jede Entscheidung nennt ihre Faktoren
  2. 2.2ComplianceCompliance-Verpflichtungen mit eigenem Katalog, Geltung je Objekt und „Was fehlt noch?“
  3. 2.3AnwendungsbereichAlles Erfasste gehört dazu, ausgeschlossen wird nur mit Begründung
  4. 2.4Interessierte ParteienStakeholder mit Erwartungen und Gewichtung als Vorschlag für die Reihenfolge
  5. 2.5GeschäftsprozesseProzesslandkarte mit Abhängigkeiten und Wiederanlaufzeiten
  6. 2.6SchutzbedarfNormal oder hoch je Schutzziel, mit Schadensszenarien und Begründung
  7. 2.7LeitlinieFassungen mit Freigabe, Kommunikation und Termin zur Überprüfung
  8. 2.8RollenBesetzung, RACI, Vertretung und Funktionstrennung je Rolle
  9. 2.9DokumentationRegister der ISMS-Dokumente mit Version, Klassifikation und Aufbewahrung
  10. 2.10FreigabeFreigaben der Institutionsleitung mit Fassung, Rolle und Termin
  11. 2.11RisikorahmenRisikomatrix mit Regel je Zelle, befristete Ausnahmen
Vom Katalog zur Aufgabe

Grundschutz++ mit einem ISMS-Werkzeug praktisch umsetzen.

Ein maschinenlesbarer Katalog ist der Anfang, nicht das ISMS. In BlueProceedings ISMS wird eine OSCAL-Anforderung dem Objekt zugeordnet, für das sie gilt – etwa einem Geschäftsprozess, einer Information oder einer Komponente. Eine verantwortliche Rolle bewertet die Umsetzung. Bleibt eine Lücke, entsteht daraus nachvollziehbar eine Maßnahme oder eine Risikobetrachtung.

Die Maßnahme erhält Verantwortung, Frist, Abhängigkeiten und Wirksamkeitskriterien. Nachweise bleiben mit Anforderung und Maßnahme verbunden und tragen Gültigkeit und Prüfstatus. Ändert sich später ein Katalogstand, ein Objekt oder ein Risiko, zeigt die Anwendung, welche bereits freigegebenen Aussagen neu geprüft werden müssen. Die fachliche Entscheidung bleibt bei den Menschen; das Werkzeug hält Herkunft, Zusammenhang und Freigabe fest.

Für ISB und ihre Teams, die Grundschutz++ einführen oder den Umstieg aus dem IT-Grundschutz vorbereiten: Prozesse, Zuständigkeiten und vorhandene Nachweise liefern den Ausgangspunkt. Die neue Zuordnung und die Entscheidungen werden fachlich geprüft.

Mit der Freigabe ist ein ISMS nicht fertig.

Tabellen, Vorlagen und One-Pager halten einen Stand fest. Wer länger mit ISMS arbeitet, kennt die vier Stellen, an denen dieser Stand verloren geht.

Aktualität

Dass ein Konzept nach Monaten veraltet ist, wissen die meisten. Neue Vorgaben, neue Systeme, neue Dienstleister: Jede Änderung kann Konzept und Risikobewertung überholen, und in kleinen Teams fällt es oft niemandem auf.

Veraltet-Warnung mit Ursache, Arbeit verteilt auf Fachbereiche
Verantwortung

Sie steht im Organigramm, doch im Alltag bleibt offen, wer entscheidet und wer einspringt, wenn jemand fehlt. Das Vier-Augen-Prinzip gilt oft nur, bis es eilig wird.

Rollen, RACI, Vertretungsplan mit Lücken-Warnung, Vier-Augen-Freigaben im Prozess
Prüfung

Aus „erledigt“ wird schnell „wirksam“, ohne dass jemand geprüft hat.

Wirksamkeitsprüfung, Auditprogramm, Prüfpaket
Verbesserung

Abweichungen und Risiken werden notiert, doch ohne Übersicht bleibt unklar, was sie für Prozesse und Systeme bedeuten.

Auswirkungen über Abhängigkeiten, Risikohistorie

Veraltete Berichte erkennen.

Ändert sich nach der Freigabe eine Grundlage, kann ein Bericht unverändert bleiben und dadurch weiterhin aktuell wirken.

BlueProceedings ISMS markiert das Sicherheitskonzept und die übrigen Berichte dann als veraltet. Je Ursache steht dort, wann sie sich zuletzt geändert hat, wie oft und wer in welcher Rolle. Neu erzeugen lässt sich der Bericht mit einem Klick.

Im Beispiel trägt der Informationsverbund Kunden- und Marktpartnerportal den Hinweis „Das Sicherheitskonzept (Bericht) ist veraltet“, letzter Stand vom 30.09.2026. Die Risiken hat die Institutionsleitung geändert, das Schutzbedarfsprofil die Informationssicherheitsbeauftragte.

BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Informationsverbund Kunden- und Marktpartnerportal: Hinweis „Das Sicherheitskonzept (Bericht) ist veraltet“, letzter Stand vom 30.09.2026. Je geänderter Bereich steht, wann zuletzt geändert wurde, wie oft und von wem in welcher Rolle, etwa Risiken durch die Institutionsleitung und das Schutzbedarfsprofil durch die Informationssicherheitsbeauftragte.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha

Drei Fragen, ein zusammenhängender Stand.

Warum gibt es diese Entscheidung?

Die Kontextspur verbindet Faktoren, Erwartungen und Compliance-Verpflichtungen mit den darauf beruhenden Entscheidungen. Prozessschritt 1 ansehen.

Was muss nach einer Änderung geprüft werden?

Ein Bericht hält einen Stand fest. Ändern sich seine Grundlagen, zeigt die Anwendung den Überprüfungsbedarf mit Ursache. Berichtsstände nachvollziehen.

Was kommt mit dem nächsten Katalogstand auf uns zu?

Die Vorschau zeigt geänderte Regeln und Parameter, bevor ihr den Wechsel ausführt. Katalogstände vergleichen.

Zusammenhänge statt einzelner Dateien.

In BlueProceedings ISMS bleibt nachvollziehbar, woher eine Angabe stammt und was von ihr abhängt. Ändert sich ein Glied, wird nach dem erfassten Stand sichtbar, was neu zu bewerten sein könnte, auch wenn der bisherige Stand als freigegeben angezeigt wird.

  1. Prozesse und InformationenWas die Institution tut und welche Informationen sie dafür braucht
  2. Komponenten und DienstleisterWorauf das läuft, mit Abhängigkeiten und Schnittstellen
  3. SchutzbedarfNormal oder hoch, je Schutzziel und mit Begründung
  4. AnforderungenAus dem Grundschutz++-Katalog und weiteren Katalogen, je Objekt und mit Herkunft
  5. RisikenBewertet, behandelt, akzeptiert mit Wiedervorlage
  6. MaßnahmenMit Verantwortung, Frist und Meilensteinen
  7. NachweiseGeprüft, versioniert und mit Ablaufdatum
  8. WirksamkeitGegen Kriterien geprüft, nicht nur abgehakt
  9. FreigabeMit vier Augen, Person, Rolle und Zeitpunkt

Und wieder von vorn. Neue Komponente, geänderter Schutzbedarf, abgelaufener Nachweis oder ein neuer Katalogstand: BlueProceedings ISMS markiert, was betroffen sein kann, und Berichte wie das Sicherheitskonzept zeigen, seit wann und aus welchem Grund sie nicht mehr zum Datenstand passen.

So sieht das in der Pre-Alpha aus.

Acht Funktionen aus neun Bereichen, so wie sie heute in BlueProceedings ISMS laufen, gezeigt mit fiktiven Demo-Daten. Auf LinkedIn und unter Neuigkeiten werden sie nach und nach einzeln vorgestellt, mit dem Problem, das sie löst.

Bereich Risiken

Bei einem Vorfall sehen, was mitbetroffen ist.

Ein Sicherheitsvorfall trifft eine Komponente, etwa einen Datenbank-Cluster. Welche anderen Objekte davon mitbetroffen sein könnten, ergibt sich aus den Abhängigkeiten. Ohne Übersicht sind diese Zusammenhänge schwer zu erkennen.

So funktioniert es, mit Beispiel

Ihr startet die Ausbreitungsprüfung an einem Risikokandidaten und wählt die Richtung: Was braucht das Objekt, was hängt von ihm ab, oder beides? BlueProceedings ISMS folgt den hinterlegten Abhängigkeiten und bestätigten Schnittstellen und schlägt vor, was mitbetroffen sein könnte. Erreichbar heißt nicht betroffen. Über jeden Vorschlag entscheidet ihr selbst: Ihr bestätigt ihn als betroffen und beschreibt, wie das Objekt betroffen sein kann und welche Schutzziele es trifft. Ihr verwerft ihn und begründet, warum. Oder ihr markiert ihn als nicht entscheidbar und haltet fest, was dafür fehlt. Erst die Bestätigung macht ein Objekt zum Betroffenen.

Im Beispiel ist der PostgreSQL-Cluster das Startobjekt. Links stehen seine Voraussetzungen, rechts die davon abhängigen Objekte, je Spalte eine Ebene. Drei Objekte sind bestätigt, zwei veraltet, eines verworfen, eines nicht entscheidbar und acht noch zu prüfen.

  • Ihr gebt vor: Startobjekt und Richtung. Die Anwendung schlägt vor, ihr entscheidet
  • Bestätigen mit Wirkung je Schutzziel, Verwerfen und „nicht entscheidbar“ mit Begründung
  • Jedes Objekt mit Zustand in Wort und Randform
  • Bestätigte Objekte werden zu Risiken oder Teilrisiken
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Ausbreitungsprüfung als zweiseitiger Graph: in der Mitte das Startobjekt PostgreSQL-Cluster, links seine Voraussetzungen, rechts die davon abhängigen Objekte, je Spalte eine Ebene. Drei Objekte sind bestätigt, zwei veraltet, eines verworfen, eines nicht entscheidbar, acht noch zu prüfen. Eine Legende erklärt die Randformen.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Risiken

Von der Ursache bis zum Restrisiko, auf einer Seite.

Ein Risiko, das nur als Zeile in einer Tabelle steht, verrät nicht, woher es kommt, was dagegen getan wird und was am Ende übrig bleibt.

So funktioniert es, mit Beispiel

Deshalb hat jedes Risiko eine eigene Seite. Sie zeigt in vier Stationen, woher es kommt, wie es bewertet ist, was dagegen getan wird und was danach übrig bleibt. Die Behandlung verweist auf die zugehörige Maßnahme, die mit Fortschritt, einzelnen Schritten, verantwortlicher Person und Frist direkt daneben steht. Das Restrisiko ist die Einschätzung für die Zeit nach der Umsetzung; es braucht die Akzeptanz des Risikoeigentümers und ein Datum für die nächste Prüfung. Die Risikoakte darunter hält fest, welche Objekte aus welcher Ebene betroffen sind.

Im Beispiel entsteht das Risiko, weil die Anforderung KONF.3.2 (Speicherverschlüsselung) im Kunden- und Marktpartnerportal noch nicht umgesetzt ist: Ein entwendetes Datenbank-Volume oder Sicherungsmedium legt Kundenstammdaten im Klartext offen. Die Behandlung heißt Mindern, die Maßnahme „Volume-Verschlüsselung für Datenbank und Sicherungen einführen“ ist in Umsetzung, zwei von vier Schritten sind erledigt, Frist ist der 18.12.2026. Das Restrisiko ist gering, vom Risikoeigentümer akzeptiert, die nächste Prüfung steht für den 15.02.2027 an.

  • Ursache: die Anforderung, deren Nichterfüllung das Risiko auslöst
  • Maßnahme als Verweis mit Status und Schritten, nicht als Freitext
  • Skala vorher und nachher, mit Begründung für das Restrisiko
  • Betroffene Objekte aus mehreren Ebenen, je mit Art des Bezugs
  • Dieselbe Akte als Seitenfenster in der Liste und als eigene Seite
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Risikoseite zu einem Risiko im Kunden- und Marktpartnerportal: „Ein entwendetes Datenbank-Volume oder Sicherungsmedium legt Kundenstammdaten im Klartext offen.“ In vier Stationen von links nach rechts: 1 Ursache, die nicht umgesetzte Anforderung KONF.3.2 Speicherverschlüsselung; 2 Risiko, Eintritt mittel, Auswirkung hoch, inhärent hoch; 3 Behandlung Mindern mit der Maßnahme „Volume-Verschlüsselung für Datenbank und Sicherungen einführen“, in Umsetzung, zwei von vier Schritten, IT-Betrieb, bis 18.12.2026; 4 Restrisiko gering nach Umsetzung, akzeptiert durch den Risikoeigentümer, nächste Prüfung 15.02.2027. Darunter eine Skala von Gering bis Kritisch mit den Marken vorher (Hoch) und nachher (Gering) und die vier Schritte der Minderung mit Termin, zwei davon erledigt.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Risikoakte, Reiter Überblick, in zwei Bahnen: links Quelle, Betroffene Objekte und Bewertung, rechts Entscheidung, Maßnahme, Restrisiko und Verantwortung. Die sechs betroffenen Objekte stehen nach Ebene geordnet: Informationsverbund Kunden- und Marktpartnerportal, Prozess Vertragsmanagement, Abrechnung und Marktkommunikation, Information Kunden- und Vertragsdaten, Komponente PostgreSQL-Cluster, Standort Rechenzentrum Nord und Dienstleister NordTech Systems AG, jeweils mit Art des Bezugs. Bei der Maßnahme stehen Titel, Fortschritt, Verantwortliche und Frist. Unten die Herkunft der Anforderung KONF.3.2.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Verantwortung

The ISMS must go on. Sehen, wer fehlt, bevor eine Rolle unbesetzt ist.

Fällt jemand aus, bleibt im Alltag oft offen, wer seine Rolle übernimmt. Das fällt meist erst auf, wenn eine Aufgabe liegen bleibt.

So funktioniert es, mit Beispiel

Wer eine Rolle hält, kann für sie eine Vertretung benennen, für jede Rolle eine andere und für einen Zeitraum oder unbefristet. Der Vertretungsplan legt das neben die Abwesenheiten: Je abwesender Person ein Block, darunter eine Bahn je Rolle. Grün zeigt, wer die Vertretung übernimmt. Eine gestrichelte Darstellung bedeutet, dass eine weitere Person dieselbe Rolle innehat und anwesend ist. Rot weist darauf hin, dass niemand die Aufgaben übernimmt. Eine Lücke steht zusätzlich als Warnung über dem Plan, mit Rolle und Zeitraum, solange noch Zeit bleibt, sie zu schließen.

Im Beispiel ist Sam Nordstern vom 10. bis 21.11. abwesend. App-Admin ist durch Alex als weiteren Inhaber der Rolle gedeckt, Compliance vertritt Kim, für die Rolle Auditor gibt es keine Vertretung. Darüber steht deshalb die Warnung „Keine Vertretung für die Rolle Auditor“ mit dem Zeitraum.

  • Vertretung je Rolle und Zeitraum, mit Prüfung auf Funktionstrennung
  • Weitreichende Rollen brauchen eine ausdrückliche Bestätigung
  • Der Plan zeigt Person und Zeitraum einer Abwesenheit, nie den Grund
  • Lücken werden als Warnung benannt, nicht nur eingefärbt

Der Plan zeigt, was eingetragen ist. Abwesenheiten, die niemand einträgt, kann er nicht kennen. Sie tragen die Person selbst oder die Personalabteilung ein.

BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Vertretungsplan über sechs Wochen mit Kalenderwochen und Tagen. Je abwesender Person ein Block mit schraffiertem Abwesenheitsbalken und einer Bahn je Rolle: Alex Nordstern ist vom 26. bis 30.10. abwesend, App-Admin vertritt Sam, IT-Betrieb vertritt Jonas. Kim Nordstern ist vom 02. bis 13.11. abwesend, ISB und Notfallbeauftragte vertritt Alex. Sam Nordstern ist vom 10. bis 21.11. abwesend: App-Admin ist durch Alex als weiteren Inhaber der Rolle gedeckt, Compliance vertritt Kim, für die Rolle Auditor gibt es keine Vertretung. Darüber steht die Warnung „Keine Vertretung für die Rolle Auditor“ mit dem Zeitraum.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Notfall

Wiederanlauf und Wiederherstellung planen, bevor es ernst wird.

Fällt ein Standort oder ein Objekt aus, muss schnell entschieden werden, was zuerst wieder anlaufen soll. Mit begrenztem Personal gibt es dafür viele mögliche Reihenfolgen.

So funktioniert es, mit Beispiel

Ihr wählt die ausgefallenen Standorte oder Objekte und gebt das verfügbare Personal an. BlueProceedings ISMS plant über die Abhängigkeiten, in welcher Reihenfolge Notbetrieb und Wiederherstellung anlaufen, und vergleicht fünf implementierte Planungsverfahren, von einfachen Heuristiken (Greedy) bis zur exakten Suche (Branch-and-Bound). Als Maßstab dient der modellierte Verlust auf Grundlage der hinterlegten Annahmen, verglichen mit dem Fall, dass im Planungszeitraum nichts wieder anliefe. Das Ergebnis ist ein modellbasierter Planungsvorschlag, keine Entscheidung des Krisenstabs. Unvollständige oder falsche Eingaben verändern es; der Krisenstab prüft die tatsächliche Lage und entscheidet selbst.

Im Beispiel eines Übungslaufs liegt der modellierte Verlust des besten berechneten Planungsvorschlags bei 1.027.530 Euro im Planungszeitraum, gegenüber 3.531.600 Euro, wenn kein betroffener Prozess wieder anliefe. Die fünf Verfahren liefern drei verschiedene Ergebnisse, jeweils mit dem Abstand zum besten berechneten Vorschlag.

  • Modellierter Verlust je Verfahren und Abstand zum besten berechneten Planungsvorschlag
  • Reihenfolge und Zeiten je Notfallprozess
  • Als Übung oder echter Krisenlauf speicherbar

Die Berechnung ist ein modellbasierter Planungsvorschlag. Sie verwendet die im System hinterlegten Abhängigkeiten, Zeiten, Kapazitäten und Verlustannahmen. Unvollständige oder falsche Eingaben verändern das Ergebnis. Der Krisenstab prüft die tatsächliche Lage, Nebenbedingungen und Folgen und trifft die Entscheidung selbst.

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Verfahrensvergleich eines Übungslaufs: bester der berechneten Planungsvorschläge mit einem modellierten Verlust von 1.027.530 Euro im Planungszeitraum, verglichen mit 3.531.600 Euro, wenn kein betroffener Prozess im Planungszeitraum wieder anliefe. Drei verschiedene Ergebnisse aus fünf implementierten Planungsverfahren (Greedy, Branch-and-Bound, Priority Rule, Parallel SGS, MTPD-gewichtete Priority Rule) mit Abstand zum besten berechneten Vorschlag.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Notfall

Notfallvorsorge auf demselben Bestand.

Notfallvorsorge besteht oft aus getrennten Unterlagen: Analyse, Verfahren, Personal, Übungen. Ob sie zusammenpassen, sieht man selten auf einen Blick.

So funktioniert es, mit Beispiel

Business-Impact-Analyse, Notfallszenarien und Übungen beziehen sich in BlueProceedings ISMS auf dieselben Prozesse, Komponenten und Standorte wie das übrige ISMS. Das Gesamtbild fasst die Notfallvorsorge in fünf Stationen zusammen: Für welche Prozesse ist festgelegt, wie lange ein Ausfall höchstens dauern darf (die tolerierbare Ausfallzeit)? Gibt es für die zugehörigen Objekte ein Wiederanlauf- und ein Wiederherstellungsverfahren? Reichen Personal und Mittel? Sind Organisation und Kontakte benannt? Und wann wurde zuletzt geübt? Lücken und Hinweise erscheinen genauso deutlich wie das, was vorhanden ist. Eine Gesamtnote gibt es bewusst nicht.

Im Beispiel steht unter den fünf Stationen, was die letzte Übung gezeigt hat und wer im Ernstfall führt und wer vertritt. Das zweite Bild zeigt ein Planspiel zur Verschlüsselung der zentralen Plattformdienste mit Beteiligten, Annahme, Abbruchbedingung, Soll-Zeiten und Erfolgskriterium.

  • Prozesse nach Dringlichkeit, mit tolerierbarer Ausfallzeit als Balken
  • Teams, Mittel und Führung im Ernstfall mit Stellvertretung
  • Planspiel, Funktions-, Wiederherstellungs- und Kommunikationstest mit Zielen, Kriterien und Sollzeiten
  • Was bei einer Übung auffällt, wird zur Folgearbeit
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Gesamtbild der Notfallvorsorge als Kette aus fünf Stationen: Prozesse mit Frist, hinterlegte Verfahren, Personal und Mittel, Organisation und Kontakte, zuletzt geübt. Darunter Prozesse nach Dringlichkeit mit Balken für die tolerierbare Ausfallzeit, was die letzte Übung gezeigt hat, Teams und Mittel, die Führung im Ernstfall mit Stellvertretung und offene Lücken. Hinweise und Lücken stehen gleichrangig neben dem, was steht.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Planspiel zur Verschlüsselung der zentralen Plattformdienste: Beteiligte mit Rollen, Annahme, Sicherheits- und Abbruchbedingung, zwei Soll-Zeiten von je einer Stunde, ein Erfolgskriterium und das Szenario mit Container-Plattform und Identitätsdienst gestört sowie Datenbank-Cluster verloren.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Notfall

Ein Plan ohne Übung sagt wenig. Der Lauf zeigt, was er wert ist.

Wer seinen Wiederanlauf nur auf dem Papier geplant hat, merkt oft erst im Ernstfall, wie schnell aus einer Stunde Verzug eine überschrittene Frist wird. Bei Abläufen mit vielen Schritten in mehreren Teams ist es ohne Werkzeug schwer, nach Stunden noch zu überblicken, was geplant war, was läuft und was überfällig wird.

So funktioniert es, mit Beispiel

Im Lagezentrum steht der Plan eines Krisenlaufs neben dem, was im aktuellen Durchlauf tatsächlich geschieht. Jede Zeile ist ein Schritt, gruppiert nach Team mit verantwortlicher Rolle: oben die Planspur, darunter das Ist des laufenden Durchlaufs, also was tatsächlich begonnen, beendet oder gescheitert ist. Schraffiert ist der Verzug, ein früher beendeter Schritt als Vorsprung gekennzeichnet, ein gescheiterter Versuch bleibt sichtbar. Die rechnerische Fortschreibung des aktuell erfassten Stands weist darauf hin, welche tolerierbare Ausfallzeit voraussichtlich überschritten werden könnte. Sie ersetzt keine Lagebeurteilung: Die Anwendung hilft beim Überblick, die Lage beurteilt weiterhin der Krisenstab.

Das Beispiel ist bewusst nicht einfach: eine Funktionsübung „Löschgasauslösung im Rechenzentrum Nord“ fünfeinhalb Stunden nach Beginn, zehn begonnene Schritte in mehreren Teams, ein gescheiterter Versuch, ein Prozess mit überschrittener Frist und eine Information, die überfällig ist.

  • Verantwortliche Rolle und Teamgröße je Bahn
  • Prozesse gegen ihre tolerierbare Ausfallzeit, überschritten oder nach aktuellem Stand voraussichtlich überschritten
  • Meldekette je Prozess: läuft wieder, Krisenstab informiert, Verantwortliche informiert
  • Überfällige Informationen werden sichtbar, bevor sie vergessen werden
  • Die Informationsfrist von 30 Minuten ist eine Annahme der Anwendung; eine Anpassungsmöglichkeit ist vorgesehen
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Plan und Ist einer laufenden Funktionsübung „Löschgasauslösung im Rechenzentrum Nord“ fünfeinhalb Stunden nach Beginn: Je Zeile oben der Plan als graue Spur, darunter das Ist; schraffiert ist der Verzug. Acht von zehn begonnenen Schritten laufen später, einer früher als geplant. Die Schritte stehen in Bahnen je Team mit verantwortlicher Rolle, etwa IT-Betrieb, Netzwerk und Firewall oder Datenbankadministration; ein Versuch ist gescheitert, die rechnerische Fortschreibung für die Leitstellen-Plattform liegt dreieinhalb Stunden hinter dem Plan. Darunter stehen die Prozesse mit Frist: Das Notfall-Störungsmanagement Erdgas hat seine Frist von vier Stunden überschritten, beim Netzleitstellen-Dispatch weist die Fortschreibung auf eine mögliche Überschreitung hin. Je Prozess zeigt eine Kette, ob der Krisenstab informiert wurde und ob er die Verantwortlichen informiert hat; eine Information ist überfällig.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Notfall

Ein Vorfall, Schritt für Schritt nachvollziehbar.

Nach einem Sicherheitsvorfall bleibt selten Energie für Berichte und Klärung. Wird der Ablauf schon während des Vorfalls festgehalten und von der Anwendung unterstützt, bleibt später weniger aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.

So funktioniert es, mit Beispiel

Die Zeitlinie sammelt das Material für den Abschlussbericht. Eine passende Berichtsvorlage ist dafür vorgesehen. Jeder Sicherheitsvorfall hat ein nur anhängbares, hashverkettetes Ereignisprotokoll, das als Zeitlinie lesbar ist. Die Anwendung prüft die Kette auf rechnerische Brüche; das Protokoll ersetzt weder einen externen Vertrauensanker noch eine Aufbewahrungsentscheidung des Betreibers. Zu jedem Ereignis stehen Uhrzeit, die Zeit seit Beginn, die handelnde Person mit Rolle und die Gruppe, etwa Feststellung, Eindämmung oder Kommunikation. Eine Hypothese, die sich als falsch erweist, wird nicht überschrieben, sondern durch eine Korrektur ersetzt, und beides bleibt lesbar. Kennzahlen oben auf der Seite zeigen die Zeit von der Erkennung bis zur Lösung und die Anzahl der Korrekturen.

Das Beispiel ist eine gezielte Phishing-Kampagne gegen den Kundenservice: 49 Ereignisse von vier Personen, von der ersten gemeldeten Mail bis zur freigegebenen Nachbesprechung. Eine Hypothese erweist sich als falsch und wird durch eine Korrektur ersetzt. Die Entscheidung über eine Meldung an die Aufsicht wird zunächst zurückgestellt und später mit Begründung getroffen.

  • Das Material für den Abschlussbericht entsteht während des Vorfalls, nicht erst danach
  • Wer hat wann was entschieden, mit Rolle und Zeit seit Beginn
  • Korrekturen werden angehängt, nichts wird überschrieben
  • Meldeentscheidungen mit Begründung, auch das Zurückstellen
  • Einzelschritte „geplant/begonnen“ standardmäßig ausgeblendet, damit die Zeitlinie lesbar bleibt

Die Berichtsvorlage für Sicherheitsvorfälle ist noch nicht Teil der Pre-Alpha. Ob ein Bericht vollständig ist, prüfen die Verantwortlichen.

BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Zeitlinie eines Sicherheitsfalls, der gezielten Phishing-Kampagne gegen den Kundenservice: 49 Ereignisse von vier handelnden Personen, von der ersten Mail um 07:42 Uhr bis zum betrieblich gelösten Fall nach 7:38 Stunden. Senkrechte Zeitleiste mit Uhrzeit, Zeit seit Beginn, Ereignisgruppe, handelnder Person und Rolle. Sichtbar sind Feststellung, Klassifikation, Schweregrad, eine Hypothese, die später durch eine Korrektur ersetzt wird, Eindämmung, Notfallentscheidung und Kommunikationsentscheidungen.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha
Bereich Überwachung

Erledigt ist nicht wirksam.

Aus „erledigt“ wird schnell „wirksam“, ohne dass jemand geprüft hat.

So funktioniert es, mit Beispiel

Maßnahmen entstehen aus Risiken, Sicherheitsvorfällen, Audit-Feststellungen, Kennzahlen oder neuen Vorgaben. Abgeschlossen ist eine Maßnahme erst, wenn vorab festgelegte Kriterien geprüft sind und ein gültiger Nachweis vorliegt. Bis dahin bleibt der Abschluss gesperrt und sagt, was fehlt. Die Schließung gibt eine zweite Person frei. Im Kleinunternehmen-Modus entfällt nur die personelle Trennung, nicht die Prüfung.

Im Beispiel stammt die Maßnahme aus einer bestätigten Audit-Feststellung und ist in Umsetzung. Die Wirksamkeitsprüfung ist noch offen, mit dem Hinweis „Kriterien festlegen“. Der Abschluss bleibt gesperrt, bis die Wirksamkeitskriterien festgelegt und gespeichert sind.

  • Messbare Wirksamkeitskriterien, bevor geprüft wird
  • Nur akzeptierte, gültige Nachweise schließen ab
  • Aus „nicht bestanden“ entsteht die Feststellung automatisch
BlueProceedings ISMS · Pre-Alpha
Prüfkreis einer Verbesserungsmaßnahme in vier Schritten: Feststellung aus dem Audit bestätigt, Maßnahme in Umsetzung und offen, Wirksamkeitsprüfung offen mit dem Hinweis „Kriterien festlegen“, Abschluss gesperrt, bis die Wirksamkeitskriterien festgelegt und gespeichert sind.
Fiktive Demo-Daten aus der Pre-Alpha

Gebaut für alle, die ein ISMS tragen.

Ein ISMS hängt selten an einer Person, auch wenn es sich oft so anfühlt. BlueProceedings ISMS gibt jeder Rolle die Antwort auf ihre eigene Frage, aus demselben Datenstand, und zeigt, wer einspringt, wenn jemand fehlt.

InformationssicherheitInformationssicherheitsbeauftragte und ihr Team
Wo steht unser ISMS, und was muss ich als Nächstes anstoßen?

Die Lage über alle Informationsverbünde nach dem erfassten Stand: offene Nachweise, Fristen und Risiken, veraltete Berichte mit Ursache, Aufgaben bei den Verantwortlichen und Rollen, für die bei Abwesenheit niemand einspringt

LeitungInstitutionsleitung, Geschäftsführung
Welche Entscheidung braucht jetzt meine Aufmerksamkeit?

Freigaben, Risikoakzeptanz mit Wiedervorlage und eine Managementbewertung mit vorbelegten Eingaben

RisikoeigentümerWer ein Risiko trägt und über sein Restrisiko entscheidet
Was ist gegen mein Risiko geplant, und was bleibt übrig?

Eine Seite je Risiko: Ursache, Maßnahme mit Fortschritt und Frist, Restrisiko zur Akzeptanz und der Termin, an dem es erneut geprüft wird

FachbereicheProzess- und Objektverantwortliche
Was gilt für meinen Prozess, und was ist meine Aufgabe?

Eigene Aufgaben statt Rundmail, jede Anforderung mit Herkunft und Bezug zum eigenen Verfahren

NotfallmanagementNotfallbeauftragte, Krisenstab
Welche Prozesse müssen zuerst wieder laufen, und was brauchen sie dafür?

BIA mit Wiederanlaufzeiten, Notfallorganisation, Szenarien, Krisenläufe und Übungen auf denselben Abhängigkeiten wie das übrige ISMS

IT-BetriebBetrieb von Systemen, Netzen und Anwendungen
Welche Maßnahmen und Nachweise erwartet man von uns, und bis wann?

Zugewiesene Maßnahmen mit Frist, Nachweise mit Ablaufdatum und Komponenten mit ihren Abhängigkeiten. BlueProceedings ISMS selbst läuft per Docker auf eigener Infrastruktur.

Audit und RevisionInterne Revision, Prüfende
Woraus folgt diese Aussage?

Die Kette von der Anforderung bis zum Nachweis, Prüfmodus, Prüfpaket als Datei und ein Änderungsprotokoll

Grundschutz++ ist da. BlueProceedings ISMS wächst mit.

Die Entwicklung begann, als es von Grundschutz++ erst Umrisse gab. Eine erste Version ist für Januar 2027 geplant.

  1. Entwicklung beginntVon Grundschutz++ gibt es erst Umrisse.
  2. Pre-AlphaFeinschliff in Teilen öffentlich, Fortschritte regelmäßig auf LinkedIn.
  3. BSI auf der it-saVorstellung von Grundschutz++ in Nürnberg.
  4. Vorstellung per VideokonferenzLive-Vorstellung des ISMS-Tools, wenn genug Interesse besteht. Anmeldung per Nachricht an die LinkedIn-Seite von BlueProceedings oder per E-Mail, der Link folgt.
  5. TestphaseBis zu elf Personen aus der ISMS-Praxis testen die Pre-Alpha und geben Rückmeldung. Bewerbung per E-Mail, Auswahl manuell.
  6. ZertifizierbarGrundschutz++ wird laut BSI zertifizierbar.
  7. Erste VersionGeplant: Download als Docker-Container und Community-Einreichungen.

Neu bei Grundschutz++? Die Methodik kurz erklärt, mit Quellen beim BSI:

Gute Vorlagen entstehen in der Praxis. Teilen wir sie.

Blaupausen, Vorlagen für Informationsverbünde und Komponenten, Berichtsvorlagen und Erfahrungen: offen auf GitHub, vor der Aufnahme nach veröffentlichten Kriterien geprüft, importierbar als lokaler Entwurf.

Läuft bei euch. Die Produktdaten bleiben im Standardbetrieb auf eurer Infrastruktur.

BlueProceedings ISMS wird als Docker-Container auf der Infrastruktur des Betreibers ausgeführt. Eine Hersteller-Cloud ist für diesen Betrieb nicht erforderlich. Die Anwendung übermittelt im Standardbetrieb keine Produktdaten an BlueProceedings. Zugänge, Netzwerkfreigaben und Datensicherungen verwaltet ihr selbst. Berechtigte Nutzer können Daten exportieren; Transport, Empfänger und weitere Aufbewahrung liegen in der Verantwortung des Betreibers.

Verfügbar ab Januar 2027

Docker-Container und Installationsanleitung erscheinen mit der ersten Version. Bis dahin zeigen die Beiträge auf LinkedIn, was entsteht.

Stand
Pre-Alpha, erste Version für Januar 2027 geplant
Betrieb
On-Premises per Docker, ohne Hersteller-Cloud, ohne Zugriff von BlueProceedings auf Produktdaten
Daten
Verschlüsselte Datenbank auf eigener Infrastruktur. Berechtigte Nutzer können Daten exportieren, etwa im offenen Format OSCAL. Zugriffe und Weitergabe verantwortet ihr als Betreiber.
Alpha-Lizenz
Unentgeltlich. Sie endet für alle Alpha-Installationen gemeinsam spätestens zwei Jahre nach dem allgemeinen Veröffentlichungsdatum der Alpha. Enddatum und Bedingungen stehen vor dem Download. Für spätere Versionen sind keine Preise zugesagt.
Methodik
Grundschutz++-Katalog des BSI im OSCAL-Format, weitere OSCAL-Kataloge importierbar
Für wen
Nur Unternehmer, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen, keine Verbraucher

Kostenpflichtige Unterstützung kann gesondert vereinbart werden. Freiwillige Zuwendungen unterstützen die Weiterentwicklung, begründen aber keinen Anspruch auf Funktionen, Support, Verfügbarkeit oder eine bestimmte Veröffentlichung. Projekt unterstützen (Ko-fi)

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen. Die Angabe wird bei der Lizenzvergabe ausdrücklich bestätigt.

Live ansehen: Vorstellung am 11.11.2026 um 17 Uhr

Wenn genug Interesse besteht, stellen wir BlueProceedings ISMS per Videokonferenz vor, mit Demodaten und Zeit für Fragen. Wer dabei sein will, schreibt am besten eine Nachricht an die LinkedIn-Seite von BlueProceedings oder eine E-Mail an info@blueproceedings.de; den Link zur Videokonferenz schicken wir vorher. Am selben Tag startet die Testphase.

Vorher testen: Bewerbung für die Testphase ab 11.11.2026

Für die geplante Testphase ab dem 11.11.2026 können sich bis zu elf Personen aus der ISMS-Praxis bewerben. Wir suchen Menschen, die regelmäßig ausprobieren und offen sagen, was fehlt, hakt oder unklar ist. Die Auswahl erfolgt manuell nach diesen Voraussetzungen. Eine Bewerbung begründet keinen Anspruch auf Teilnahme, Support oder eine spätere Lizenz. Getestet wird mit Übungsdaten, nicht mit dem echten ISMS. Wie wir mit Bewerbungen umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Für die Testphase bewerben

Häufige Fragen

Was hier nicht steht, beantworten wir gern per E-Mail an info@blueproceedings.de.

Macht mich BlueProceedings ISMS konform oder zertifizierungsbereit?

Nein. BlueProceedings ISMS unterstützt die Vorbereitung: Es hält Anforderungen, Nachweise, Prüfungen und Entscheidungen nachvollziehbar zusammen. Ob eine Institution die Anforderungen erfüllt, beurteilt die prüfende Stelle.

Wo liegen unsere Daten?

BlueProceedings ISMS wird als Docker-Container auf der Infrastruktur des Betreibers ausgeführt. Eine Hersteller-Cloud ist für diesen Betrieb nicht erforderlich. Die Anwendung übermittelt im Standardbetrieb keine Produktdaten an BlueProceedings. Zugänge, Netzwerkfreigaben und Datensicherungen verwaltet ihr selbst. Berechtigte Nutzer können Daten exportieren; Transport, Empfänger und weitere Aufbewahrung liegen in der Verantwortung des Betreibers.

Was kostet BlueProceedings ISMS?

Die Alpha-Version wird mit einer unentgeltlichen Alpha-Lizenz bereitgestellt. Alle Alpha-Lizenzen enden spätestens zwei Jahre nach dem allgemeinen Veröffentlichungsdatum der Alpha; die Frist beginnt bei späterer Lizenzvergabe nicht erneut. Das konkrete Enddatum und die Lizenzbedingungen werden vor dem Download deutlich angezeigt. Für eine spätere Produktversion sind noch keine Preise oder Nutzungsbedingungen zugesagt. Kostenpflichtige Unterstützung kann gesondert vereinbart werden. Freiwillige Zuwendungen unterstützen die Weiterentwicklung, begründen aber keinen Anspruch auf Funktionen, Support, Verfügbarkeit oder eine bestimmte Veröffentlichung.

Wann kann ich BlueProceedings ISMS ausprobieren?

Die erste Version ist für Januar 2027 geplant, wenn Grundschutz++ laut BSI zertifizierbar wird. Den letzten Feinschliff machen wir in Teilen öffentlich: Die Beiträge auf LinkedIn zeigen laufend, was fertig wird. Für die geplante Testphase ab dem 11.11.2026 können sich bis zu elf Personen aus der ISMS-Praxis per E-Mail bewerben. Die Auswahl erfolgt manuell; eine Bewerbung begründet keinen Anspruch auf Teilnahme, Support oder eine spätere Lizenz. Einen ersten Eindruck gibt es schon vorher: Am 11.11.2026 um 17 Uhr stellen wir das ISMS-Tool per Videokonferenz vor, wenn genug Interesse besteht. Wer dabei sein will, schreibt am besten eine Nachricht an die LinkedIn-Seite von BlueProceedings oder eine E-Mail an info@blueproceedings.de; der Link folgt.

Wir arbeiten noch mit IT-Grundschutz. Passt BlueProceedings ISMS trotzdem?

BlueProceedings ISMS setzt die Methodik Grundschutz++ um und arbeitet mit dem Katalog, den das BSI im OSCAL-Format auf GitHub veröffentlicht. Weitere Kataloge im OSCAL-Format lassen sich zusätzlich importieren. Für den Umstieg gibt es Vorlagen, einen Einrichtungsassistenten, der aus dem tatsächlichen Datenbestand den nächsten Schritt ableitet, und einen Lern-Modus mit eigener Übungsumgebung.

Wir sind ein kleines Team. Ist das nicht zu groß für uns?

Gerade kleine Teams sollen die Arbeit verteilen können: Fachbereiche pflegen ihre Objekte, IT liefert Nachweise, die Leitung entscheidet. Wo es keine zweite Person gibt, lockert der Kleinunternehmen-Modus die personelle Trennung beim Vier-Augen-Prinzip, ohne die fachlichen Prüfungen abzuschalten.

Wie arbeiten wir mit Auditoren zusammen?

Ohne Gastkonten: Ihr importiert die Erwartungsliste der prüfenden Stelle, seht die Lücken und exportiert ein Prüfpaket mit Nachweisen und Prüfsummen. Ergebnisse eines externen Audits lassen sich wieder importieren.

Für wen ist das Angebot?

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.

Wer steht hinter BlueProceedings ISMS?

BlueProceedings, ein Einzelunternehmen in Bonn. BlueProceedings ISMS ist ein unabhängiges Projekt und wird nicht im Auftrag eines Arbeitgebers entwickelt.

Neu auf LinkedIn

Eine Funktion und das Problem dahinter, regelmäßig bis zur ersten Version.

BlueProceedings

Prozessschritt 1 im Detail

Alle elf Teilschritte von Prozessschritt 1 des BSI-Standards 300-1: was der Standard verlangt und wie BlueProceedings ISMS es umsetzt.

Beitrag lesen (Prozessschritt 1 im Detail) →
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Schritt 1: Erhebung und Planung

Der BSI-Standard 300-1 in fünf Schritten, heute Schritt 1: was überzeugt, wo es hakt und wie BlueProceedings ISMS die Arbeit verteilt.

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Mehr als eine Momentaufnahme

Warum BlueProceedings ISMS entsteht, ein erster Blick in die App in elf Folien und der Plan bis zur ersten Version im Januar 2027 (geplant).

Beitrag lesen (Mehr als eine Momentaufnahme) →

Warum BlueProceedings ISMS entsteht

Grundschutz++ ist maschinenlesbar. Damit kann Software übernehmen, was von Hand kaum zu leisten ist: Angaben laufend pflegen, überwachen und nachvollziehen. Dafür entsteht BlueProceedings ISMS.

BlueProceedings ISMS entsteht seit Anfang 2026 bei BlueProceedings, einem Einzelunternehmen von Xhoan Qazimi in Bonn. Die Software baut auf Fachwissen aus der ISMS-Praxis und auf dem Grundschutz++-Katalog auf, den das BSI als offene Daten auf GitHub veröffentlicht.

BlueProceedings ISMS ist ein unabhängiges Projekt und macht keine Aussage über Zertifizierung oder Konformität. Es unterstützt die Vorbereitung. Es wird nicht im Auftrag eines Arbeitgebers entwickelt.

Freiwillig, ohne Gegenleistung

Helft mit, dass BlueProceedings ISMS fertig wird.

Ein ISMS, das mitläuft, entsteht nicht nebenbei. Je mehr Zeit in dieses Projekt fließen kann, desto sorgfältiger wird das Ergebnis. Deshalb die Bitte: Wenn euch der Ansatz etwas wert ist, unterstützt das Projekt.

Unterstützung ist freiwillig und nie Voraussetzung, um BlueProceedings ISMS auszuprobieren oder zu nutzen. Sie begründet keinen Anspruch auf Funktionen, Support, Verfügbarkeit oder einen Veröffentlichungstermin.

Ihr wechselt dabei zu Ko-fi, einem externen Anbieter. Hinweise dazu stehen in der Datenschutzerklärung.

  • Ein eigenständiges ProduktUnabhängig entwickelt, nicht im Auftrag eines Arbeitgebers. Ein Werkzeug, das aus der ISMS-Praxis kommt.
  • Datenhoheit bleibt bei euchOn-Premises per Docker, ohne Hersteller-Cloud. Das ist aufwendiger zu bauen und zu prüfen als ein Dienst, den man einfach betreibt.
  • Sorgfalt statt EileMehr Zeit für Tests, Dokumentation und saubere Nachweise, damit „veraltet“ auch wirklich als veraltet erscheint.
  • Raum für die CommunityVorlagen prüfen, Rückmeldungen auswerten und Erfahrungen aus der Praxis sauber einarbeiten.

Bereit sein, wenn Grundschutz++ zertifizierbar wird.

Folgt der Entwicklung auf LinkedIn oder sagt uns, was euch im ISMS heute am meisten Arbeit macht. Jede Rückmeldung aus der Praxis wird für die weitere Produktplanung ausgewertet; ob und wann ein Vorschlag umgesetzt wird, hängt von Sicherheit, Methodik, Aufwand und Priorität ab.